| TOP 1: |
| Begrüßung |
Ortsbürgermeisterin Martina Schrage begrüßte die Mitglieder des Ortsgemeinderates, den Protokollführer sowie Dirk Roßtäuscher von der Finanzabteilung der VG-Verwaltung Aar-Einrich.
Die Einladung erfolgte im Ratsinformationssystem am 05. Dezember 2025 und die Veröffentlichung im Mitteilungsblatt erfolgte am 11. Dezember 2025. Ein Beigeordnetengespräch fand nicht statt.
| TOP 2: |
| Genehmigung und Unterzeichnung des Protokolls der letzten Sitzung des Ortsgemeinderates |
Das Protokoll der Sitzung des Ortsgemeinderates vom 13. November 2025 wurde einstimmig bei einer Enthaltung beschlossen.
| Abstimmungsergebnis: | 10 | Ja-Stimmen |
0 | Nein-Stimmen | |
1 | Enthaltungen |
| TOP 3: |
| Beratung und Beschlussfassung über die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan 2026 |
Zu diesem Punkt übernahm Dirk Roßtäuscher von der VG-Verwaltung Aar-Einrich das Wort und erläuterte zuerst, dass es zu dem Entwurf des Haushaltsplanes keine Eingaben von den Einwohnern gegeben hat. Zu den Eckpunkten des Haushaltsplanes war zu bemerken, dass die Steuereinnahmen weiterhin leicht ansteigend sind und die Ortsgemeinde Allendorf aufgrund ihrer Steuerkraftmesszahl weiterhin keine Schlüsselzuweisung A erhält. Die Umlagen an Kreis und Verbandsgemeinde sind ebenfalls gestiegen. Ein Ausgleich des Ergebnisplanes ist erreicht. Die wichtigsten Einnahmen- und Ausgabenpositionen wurden angesprochen und erläutert.
Nach diesen Erläuterungen wurden noch einzelne Fragen aus den Reihen der Ratsmitglieder beantwortet. Insbesondere die Steigerung der Umlage für die Kindergärten ist wegen erfolgter Investitionen in neue Bauten in einzelnen Standorten, durch erhöhte Anforderungen an Personal und Ausstattung und noch unklarer Abrechnungen vom und mit dem Kreis signifikant. Die Ortsbürgermeisterin wies darauf hin, dass der Großteil der geplanten Ausgaben der Ortsgemeinde im Haushalt durch Kreis- und Verbandsgemeindeumlage sowie durch den Kita-Zweckverband bestimmt wird.
Beschluss:
Nach Beratung beschließt der Ortsgemeinderat Allendorf die Haushaltssatzung mit dem Haushaltsplan für das Jahr 2026 in der vorgelegten Form.
| Abstimmungsergebnis: | 11 | Ja-Stimmen |
0 | Nein-Stimmen | |
0 | Enthaltungen |
Herr Roßtäuscher wurde gegen 19.50 Uhr aus der Sitzung verabschiedet.
| TOP 4: |
| Terminplanung 2026 |
Die „gemeindlichen“ Termine für zwei Umwelttage (1x Frühjahr und 1 x Herbst), einen Seniorenausflug im Juni 2026 und zusätzlich eine Seniorenfeier am 05. Juli 2026 und der „Adventsstimmung“ am 27. November 2026 wurden besprochen und werden mit den Terminen der Ortsvereine in einen einheitlichen Terminkalender zusammengeführt.
| TOP 5: |
| Mitteilungen der Ortsbürgermeisterin und des Ersten Beigeordneten |
Die Ortsbürgermeisterin Martina Schrage berichtete zu einer Spende eines Einwohners anlässlich seines 70. Geburtstages in Höhe von 500 Euro. Auch haben die Einricher Wanderfreunde eine Förderung aus der Naspa- Stiftung für eine Informationstafel und einer Sitzliege am Dorfgemeinschaftshaus in Höhe von 3.750 Euro erwirkt. Beide Spenden sind in der nächsten Sitzung noch formell durch Gemeinderatsbeschluss anzunehmen.
Der Umbau der Straßenbeleuchtung auf LED wurde in diesen Tagen begonnen.
Die ersten fünf Obstbäume wurden auf der Freifläche am Regenrückhaltebecken gepflanzt durch Kinder des Waldkindergartens, Alexander Schmidt aus Berghausen sowie drei weiteren Mitgliedern der Obstbaumfreunde Berghausen. Weitere fünf Bäume sollen noch in dieser Woche auf der Fläche an der Wassergewinnung Allendorf gepflanzt werden.
Von dem Statiker Herrn Walter aus Aarbergen wurden die Schäden an der Fassade der Leichenhalle noch einmal neu begutachtet. Einen gravierenden Sanierungsbedarf aus statischer Sicht gibt es nicht. Geeignete Maßnahmen wären zuerst die Untersuchung der Grundleitungen am Gebäude auf Undichtigkeiten und die Risseverfüllungen innen und außen und im Anschluss die Außenfassadensanierung an den beiden Stirnseiten der Leichenhalle.
Nach einer längeren Abwesenheit der zuständigen Mitarbeiterin für Friedhofswesen bei der VG-Verwaltung Aar-Einrich konnte geklärt werden, dass es bezüglich der Räumung eines Grabfeldes ausreichend ist, eine entsprechende Aufforderung durch Schild auf dem Friedhofsgelände zu platzieren. Sollten dann noch einzelne Grabstätten nicht geräumt sein, so kann dann im Einzelfall eine Erinnerung erfolgen.
Als geeignete Bäume für den Friedhof wurden Kugelahorn und Kugelsumpfeichen von Baumschulen empfohlen. Allerdings gibt es je nach Größe und Stammumfang deutliche Abweichungen im Preis.
Die Buchsbaumhecke am Friedhof ist in der vegetationsarmen Zeit bis Ende Februar abzulegen. Dann kann im Anschluss eine neue einfache Abgrenzung durch Betonformsteine erfolgen.
Die Arbeiten an der Friedhofslinde sind noch nicht ausgeführt, da ein Untersuchungsgerät bei der beauftragten Firma derzeit defekt ist.
Zur geplanten BMX-Bahn auf dem Kinderspielplatz an der Wiesenstraße ist es geboten, sich frühzeitig um eine „Abnahme“ durch ein Prüfinstitut Gedanken zu machen, um nicht im Nachgang Nachbesserungen ausführen zu müssen und/oder ein Haftungsrisiko einzugehen. Wenn es hier eine gangbare Lösung gibt, dann ist wegen der Förderung an potentielle Stiftungen heranzutreten.
Mario Schuhmacher teilte mit, dass der Laubsauger bzw.- bläser irreparabel schadhaft ist. Mit den Gemeindearbeitern ist zu klären, ob der noch vorhandene Laubbläser nicht für die Arbeiten in der Gemeinde ausreichend wäre.
| TOP 6: |
| Verschiedenes |
Für die Ortsbürgermeisterin gibt es für Beschaffungen für die Ortsgemeinde immer wieder einen erheblichen Zeitaufwand zur Suche nach geeigneten Lösungen und Anbietern.
Madeleine Stubenrauch berichtet zu Komplikationen bei der Beförderung der Kita- Kinder nach Umstellung auf einen neuen Busfahrplan. Sie hat diesbezüglich sich an die zuständige Stelle in der Kreisverwaltung Bad Ems gewandt.
| TOP 10: |
| Bekanntgabe der Beschlüsse aus der Nichtöffentlichen Sitzung |
Da keine Beschlüsse gefasst wurden, war hier keine Information erforderlich.
Abschließend bedankte sich Martina Schrage bei Ihren RatskollegInnen für die gute und konstruktive Zusammenarbeit im ablaufenden Jahr. Im Gegenzug bedankte sich Mario Schuhmacher für den Rat für den hohen Einsatz der Ortsbürgermeisterin bei den vielfältigen Aufgabenstellungen im Jahre 2025.
Die vollständige Niederschrift ist in den Räumlichkeiten der Verbandsgemeinde Aar-Einrich, Burgstraße 1, 56368 Katzenelnbogen sowie im Ratsinformationssystem einsehbar.
Martina Schrage, Ortsbürgermeisterin Allendorf
