Ferienfreizeit der Verbandsgemeinde Aar-Einrich

Aar-Einrich.

Erneut konnte die beliebte Ferienaktion der Verbandsgemeinde Aar-Einrich wieder auf dem Freizeitgelände und in und um das Dorfgemeinschaftshaus in Klingelbach stattfinden. Ein Zelt war aufgebaut, der Street Soccer stand und viele Spiele fürs Zelt oder Outdoor standen bereit und freuten sich auf die Kinder. Die Leitung der Freizeit, die schon seit 1998 angeboten wird, lag in den Händen der Schulsozialarbeiterin der Realschule plus und FOS im Einrich Eva Schwichtenberg und der Jugendpflegerinnen Annalina Mayer, Johanna Kröller und Annkristin Fangmann.

Nachdem Rosel Dietrich die Leitung an die nächste Generation übergeben hatte, entstand eine neue Struktur der Organisation dieser Ferienfreizeit. Zusätzlich zu den bereits genannten Hauptamtlern gibt es sehr viele freiwillige Organisatoren, die nicht nur als Betreuerinnen und Betreuer fungieren, sondern ebenfalls eine große ehrenamtliche Vorarbeit leisten. Besonders zu nennen sind hier Marie Hofmann mit Unterstützung durch Lea Knabe, die sich maßgeblich um die Wagengestaltung und Mitorganisation vor Ort kümmert, Dennis Schleenbecker, der Hauptorganisator unserer Getränke- und Essensversorgung ist vor und während der Ferienfreizeit und weiterhin zu nennen ist Ralf Zimmer, der als „Mädchen für alles“ beim Wagenbau, ganzjähriger Ideenspender und mittlerweile als Küchencheforganisator mit einem schon lange bestehenden Küchenteam, das ebenfalls zum Orgateam gehört, fungiert.

Noch viele weitere freiwillige Betreuerinnen und Betreuer sind bei der Freizeit, zu der pro Woche 80 Kinder kommen, in jeder Woche verschiedene, unverzichtbar. Das Leitungsteam, das nunmehr mindestens 10 Personen zählt und oben nur ein paar wenige davon namentlich genannt wurden, ist begeistert und dankbar, dass hier seit so vielen Jahren ein enormes Engagement besteht.  Alle zusammen haben sich zum Ziel gesetzt, Kinder im Alter von sechs bis 12 Jahren eine schöne Abwechslung in den Sommerferien zu bieten. In beiden Wochen sollten sich die Kinder einen Gruppennamen überlegen, der etwas mit dem Thema „Rad“ zu tun hat. Da entwickelten sich kreative Ideen – von „Biker Gang“ bis schlicht „Fahrradgruppe“.

Die Kinder konnten sich kreativ in der Bastelecke beschäftigen, Tischkicker spielen, Gesellschaftsspiele standen zur Verfügung.  Der Soccer war wie jedes Jahr ein Highlight. Gerne nutzten die Kinder auch die Spielgeräte auf dem angrenzenden Spielplatz. In beiden Wochen wurden die Esel in Heistenbach sowie die Alpakas in Cramberg besucht. Ergänzend dazu fand in der zweiten Woche ein Besuch bei den Schafen in Michelbach statt. Der Besuch des Senioren Centrums in Katzenelnbogen, des Autohauses Wöll und der Polizei waren Angebote, an denen die Kinder in kleinen Gruppen teilnehmen konnten. Jeden Mittwoch stand Pizza backen auf dem Programm. Die Bäckerei Zorn aus Katzenelnbogen stellte die Pizzaböden zur Verfügung. Die Kinder konnten sie nach ihren Wünschen belegen. Im Anschluss kehrten sie zum Backen in die Bäckerei zurück. Sehr gut kam bei den Kindern das Kegeln in Allendorf im Dorfgemeinschaftshaus an.  Das Freibad in Katzenelnbogen konnte nur in der ersten Ferienfreizeitwoche besucht werden, da es in der zweiten Woche zu kalt war. Bei so viel Bewegung und Aktivitäten gab es natürlich auch Hunger. Um 12:30 Uhr mittags hieß es Hände waschen und ab ins Zelt. Die 80 Kinder saßen in den von ihnen gewählten Gruppen. Das köstliche Essen, das von den Caterern Ghost Kitchen aus Gutenacker in der ersten Woche und in der zweiten von der Obermühle geliefert wurde, schmeckte den Kindern sehr gut. 

Das jeweils in der Woche von den Kindern eingeübte Programm wurde bei dem Abschlussfest am Freitag den Eltern vorgeführt.

In diesem Jahr gab es eine festliche und tränenreiche Verabschiedung mit Erinnerungsgeschenk während des Abschlussfestes der zweiten Woche. Das langjährige Ferienfreizeitmitglied Peter Schleenbecker erklärte 2025, dass dies das letzte Jahr als „Opa Peter“ war. Er war natürlich nicht schon immer unser „Opa Peter“. Vorher war er über die vielen Jahre der Ferienfreizeit von 1998 bis 2025 in verschiedenen Funktionen für, mit, vor und während der Freizeit als Betreuer, als Praktikant bei Alfred Zimmermann das Bratkartoffel braten erlernt und sogar das Bratkartoffeldiplom erreicht hat, er war Transporteur und Versorgungsfahrer, als Motivator, Tröster, Zuhörer und Schlichter, Zelt Auf- und Abbauer, Sänger und manchmal auch Tänzer, Teil dieser großartigen Gruppe in Aktion. Er wird uns als treuer „Opa Peter“ in zukünftigen Ferienfreizeit-Wochen mit seiner ruhigen und besonnenen Art, mit dem Blick aufs Ganze, sehr fehlen. Super ist allerdings, dass er sein „Amt“ an seinen Sohn Dennis weitergegeben hat und er weiterhin für ihn und uns als Ansprechperson mit Rat zur Seite steht.

Vielen Dank für alles Opa Peter.

Textquelle: Uschi Weidner