Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
in den Zeitungen liest man immer wieder von erfolgreichen Trickbetrügern. Insbesondere Seniorinnen und Senioren sind oftmals als Opfer betroffen. Obwohl die Maschen und Sicherheitshinweise vielen Personen bekannt sind, gelingt den Tätern immer wieder ein Erfolg. Mit wenigen, einfachen Verhaltensweisen sind Sie gut gewappnet.
Schockanrufe
Hier setzen die Täter darauf, Sie zu Beginn des Gesprächs so zu schockieren, dass Sie gar nicht erst an die sicheren Verhaltensweisen denken. Vermeintlich ruft Ihr Kind, Ihre Schwester oder ein Polizist an. Meist wird von einem Unfall oder einer festgenommenen Einbrecherbande berichtet. Sie werden unter Zeitdruck gesetzt und dazu gebracht, Geld oder Vermögensgegenstände auszuhändigen.
Der Enkeltrick
Die Täter geben sich als nahe Verwandte aus. Die Opfer geben die Namen des vermeintlichen Anrufers oft versehentlich preis! „Michael, bist du es?“. In der Folge wird eine finanzielle Notlage vorgetäuscht und Sie werden um Geld gebeten.
Falsche Handwerker
Die Wasserwerke, der Energieversorger oder ein anderer Handwerker kommt unangekündigt vorbei und muss dringend in Ihre Wohnung? Lassen Sie fremde Person nicht ohne Weiteres in Ihre Wohnung! Suchen Sie selbst die Erreichbarkeit des Betriebs heraus und rufen dort an, um sich nach der Rechtmäßigkeit zu erkundigen.
Verhaltensempfehlungen
• Seien Sie misstrauisch! Ruft eine Ihnen bekannte Person mit unbekannter Nummer an, legen Sie auf
und rufen anschließend Sie die Person mit bekannter Nummer zurück.
• Wenn angeblich die Polizei am Telefon ist: Lassen Sie sich den Namen und die Dienststelle nennen,
suchen Sie selbst die Rufnummer der Polizeidienststelle im Internet und rufen dort zurück.
• Händigen Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen aus! Auch nicht, wenn
es angeblich ein Polizist ist.
• Geben Sie niemals Informationen über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse preis.
• Auch SMS- oder WhatsApp-Nachrichten von unbekannten Personen sollten immer mit Vorsicht
behandelt werden.
• Insbesondere ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger werden von Tätern gezielt angerufen, da die
Nummer im Telefonbuch zu finden ist. Brauchen Sie den Telefonbucheintrag noch? Wenn nicht,
lassen Sie ihn löschen.
• Informieren Sie im Verdachtsfall eine vertraute Person oder die Polizei.
Weitere Informationen
Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes bietet umfassendes Informationsmaterial und Hilfestellungen
auf ihrer Homepage an https://www.polizei-beratung.de/
