Projektzirkus Probst begeistert Hahnstätten

Schülerinnen und Schüler wurden zu Clowns, Fakiren und Artisten

Hahnstätten.

„Tretet ein und Vorhang auf, seid‘ willkommen hier in der Manege, Lichter an und seid dabei, in unserer Zirkuswelt hier im blau-weißen Zirkuszelt“, sangen die Kinder der Hahnstätter Grundschule zu Beginn der insgesamt vier Vorführungen am vergangenen Wochenende in der Aarmetropole Hahnstätten. Von Mittwoch bis Samstag schlüpften die Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Jongleuren, Akrobaten, Clowns und Dompteuren – und begeisterten mit ihrem Können die zahlreich anwesenden Zuschauer.

Jede Vorstellung war ausverkauft, und insgesamt -14- Programmpunkte verdeutlichten, dass die Kids eifrig geübt hatten. Das Publikum war von jedem Auftritt angetan und spendete immer wieder lautstarken Applaus. „Lampenfieber“ kannten die jungen Künstler eher nicht – sie zeigten, dass sie als Clowns lustige Sketche darbieten konnten. Die Mädchen und Jungs gefielen darüber hinaus als Fakire oder Artistinnen beim Tücher- oder Seiltanz. Auch Dompteure in der Hühner- und Hundeshow sorgten für Lachsalven und ernteten Szenenapplaus – ein verdienter Lohn, da sie die ganze Woche hart trainiert hatten.

Unter der fachmännischen Anleitung der Mitwirkenden vom Projektzirkus Probst aus Staßfurt, um Zirkusdirektor Andreas Blessmann, wurden die rund 280 Kinder der Hahnstätter Lehranstalt in den Fächern Akrobatik, Tanz, Zauberei, Feuerkunst, Dressur und Clownerie unterrichtet sowie Kunststücke gelernt und einstudiert. Und dass sich die Anstrengungen gelohnt hatten, zeigte der immer wiederkehrende Beifall der Zuschauer. „Die Kinder konnten sich während der Projektwoche ohne Erfolgsdruck präsentieren und tolle Erfahrungen sammeln“, lobte Schulleiterin Andrea Meissner-Kusch die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen vom Zirkus.

Meissner-Kusch sprach am Ende von einer ‚Riesenbereicherung für die Schullandschaft‘. Mut, Selbstüberwindung und die Fähigkeit, sich auf etwas Neues und Ungewöhnliches einzulassen, Leistungswille, Team- und Gruppenarbeit - überall gab es Berührungspunkte mit den Zielen, die auch in den Lehrplänen und Richtlinien der pädagogischen Arbeit zu finden sind. „Wir hatten große Erwartungen an den Projektzirkus Probst – und diese wurden bei weitem übertroffen. Wir werden Euch garantiert wieder einladen“, verriet Meissner-Kusch zum Abschluss.

Bild- und Textquelle: Rolf Kahl

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