Kleine Architekten auf Schloss Schaumburg

Kleine Architekten auf Schloss Schaumburg

Niederneisen/Schaumburg.

Gespannt warteten die Kinder des zweiten Schuljahres der Grundschule Niederneisen auf Ihre Preisverleihung. Im beeindruckenden Rittersaal des Schlosses, der bis heute noch nicht fertig gestellt werden konnte, wurden die Schülerinnen und Schüler für Ihre Entwürfe belohnt. Einige Wochen zuvor hatte der zuständige Projektleiter des Schlosses, Halil Ege, die Kinder im Klassenzimmer besucht, um Ihnen die Schaumburg vorzustellen und von den aktuellen Baumaßnahmen zu erzählen. So erfuhren die Kinder zum Beispiel, dass der Erzherzog Stephan von Österreich sehr naturverbunden war und sich insbesondere für Mineralien interessierte. Etwa 14.000 Exemplare befanden sich im Mineraliensaal, in dem heutzutage zum Beispiel geheiratet werden kann. Zum Schloss selbst gehört auch ein wunderschöner Waldbereich, in dem in den nächsten Jahren ein Baumhaushotel entstehen soll. Bis zu 100 Baumhäuser sollen den zukünftigen Gästen ein unvergessliches Übernachten ermöglichen. Aufgabe der Grundschüler war es, Baumhäuser zu entwerfen, die auch sehr gerne eine außergewöhnliche Form haben durften. So entstanden zum Beispiel Häuser in Eiform oder Baumhäuser, die von der Struktur her an Vogelnester erinnern. Außerdem wurden sie mit elektrischem Licht, einer Rutsche, einer Terrasse  oder einem Pool fantasievoll ausgestattet. „Wenn die Baumhäuser fertig sind, dann möchte ich auf jeden Fall darin übernachten.“ Diesen Satz hörte man nicht nur einmal.

Drei Kinder bekamen für Ihre Entwürfe einen Sonderpreis, alle Kinder erhielten eine kleine Belohnung für Ihre Zeichnungen. Halil Ege und die Klassenlehrerin Clarissa Weyer lobten die Kinder für Ihren Ideenreichtum. Der Siegerehrung war eine Schlossführung voraus gegangen, in der die Kinder einen kleinen Einblick in das Leben des Erzherzogs gewinnen konnten. Highlights der Führung waren sicherlich der Besuch des ehemaligen Pferdestalls, in dem bald ein Cafe´ eröffnet wird und die Begegnung mit zwei ausgestopften Bären, die früher einmal im Mineralienkabinett zu Hause waren. Am Ende des Ausflugs waren sich alle einig: Der Besuch auf der Schaumburg hat sich mehr als gelohnt!

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