Aar-Einrich-Festival begeisterte grenzenlos

Aar-Einrich-Festival begeisterte über Grenzen der Region hinaus

Allendorf.

Das erste Aar-Einrich-Festival wurde am 23. August von dem 8-köpfigen Orga-Team, Landrat Frank Puchtler und Verbandsbürgermeister Harald Gemmer eröffnet. Über 1000 Menschen von der Aar und aus dem Einrich kamen an dem sommerlichen Augustwochenende durch ein leuchtendes Portal und wurden mit über 200 Teelichtern rechts und links am Wegesrand begrüßt. Oben am Himmel die Sterne und unten die Lichter säumten den Weg zum Veranstaltungsort, der durch viele Lampions, Lichter und Blumen zum gemütlichen Zusammensein einlud.

Der SV Allendorf-Berghausen, der von Anfang an bei den Vorbereitungen mit dabei war, übernahm mit vielen Helfern die Bewirtung in der Halle bis tief in die Nacht. Im gemütlichen Waldstück konnte man sich mit einem Gläschen Wein von Adams kleinen Weinladen aus Berndroth oder einer selbstgemachten Limonade in Liegestühle setzen oder am Samstagnachmittag mit leckerem Kuchen von den Landfrauen verwöhnen lassen. Das Eisfahrrad kam am Nachmittag noch mit besonderen Eissorten und ließ nicht nur die Herzen der Kinder höher schlagen.

Die Halle am Allendorfer Sportplatz hatte in den Tagen der Vorbereitung ein neues „Kleid“verpasst bekommen, was selbst die Dorfbewohner so noch nicht erlebt hatten. Die Berufsschüler der Friedrich-Ebert-Schule aus Wiesbaden illuminierten die Halle und stellten die Tontechnik für die Veranstaltung zusammen. Zwei vollbeladene LKWs mit technischen Equipment brachten die auszubildenden Veranstaltungstechniker mit ihren engagierten Lehrern hier zum Einsatz und verschafften damit ganz unterschiedlichen musikalischen Beiträgen ihre in dieser Zusammenstellung unvergleichliche Wirkung. Das Programm erstreckte sich nämlich von den Holzheimer Schoppensängern über Chorgesang, Klassik, Worldmusic, Rap, Folk, Rock und Pop bis hin zum harten Metal Sound.

In der Vielfalt der Musik spiegelten sich auch die unterschiedlichen Besucher wider. Bis zu vier Generationen vereinigten sich hier beim Festival, tanzten zu bekannten Hits, schunkelten zu Volksliedern oder reckten die HipHop-Arme im Takt durch die Luft oder „Head bangten“ bei lauterem Sound. Und alle „trällerten“ gemeinsam mit Lothar Pohl und Don Weaver beim Rudelsingen; jeder fand seine jeweilige Musikrichtung und doch feierten irgendwie alle ausgelassen und friedlich zusammen - bis spät in die Nacht hinein.

Neben dem Musikprogramm kamen am Samstanachmittag die unzähligen Kinder auf ihre Kosten. Im gemütlichen Halbschatten der Bäume gab es eine Vielzahl von Mit-Machangeboten vom SV Gutenacker, EVIM Jugendhilfe - Flex-Wog Katzenelnbogen, Daniel de Groot und seinen Bewegungs- und Balancespielen, sowie der Kunstwerkstatt KUKUNAT. Die glänzenden regenbogen-schillernden Riesen-Seifenblasen rundeten das bunte kreative Programm ab. Wer es ein wenig stiller haben wollte, chillte in der Hängematte oder forderte jemanden zum Schach im Grünen heraus.

Das Festival wurde mit einer unerwarteten Begeisterung angenommen, obwohl mancher Besucher im Vorfeld erst mal neugierig oder gar skeptisch nach Allendorf kam, ob es jetzt schon an der Zeit wäre, zusammen ein Aar-Einrich-Fest auszurichten und gemeinsam zu feiern. Doch das Wochenende hat gezeigt: es war an der Zeit, es hat viele Menschen von Aar und Einrich zusammengeführt und allen so viel Spaß gemacht!

Ein riesiges DANKE SCHÖN von uns, dem Orga-Team, an alle Mitwirkenden und an alle Besucher des ersten Aar-Einrich-Festivals. Durch diese Menschen ist das Festival zu einem so großen Erfolg geworden und damit zu dem musikalischen und ein bunt- kreativem gelungenen Start für unsere neue Gemeinde.

KuKuNat, Patricia Janning

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